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Sternenkind

Eine Nacht
Ein harter Schlag
Kaum ertragbar
Viel zu hart

Ungewollt
Das Ende kam
Viel zu früh
Und nie geahnt

Siehst du, kleines Sternenkind,
Dass die Zeit so schnell verrinnt
Sekunden, Stunden, nichts mehr wert
Nur warten, dass die Zeit vergeht
Dass man bald am Ende steht
Und die Antwort aufs Warum erfährt

Zuerst gelacht
Und dann geweint
Zuerst mit dir
Und dann allein

Erinnerungen
Zieh'n vorbei
Kindergarten
Führerschein

Siehst du, kleines Sternenkind,
Dass die Zeit so schnell verrinnt
Sekunden, Stunden, nichts mehr wert
Nur warten, dass die Zeit vergeht
Dass man bald am Ende steht
Und die Antwort aufs Warum erfährt

Wieso?
Weshalb?
Und warum nur?
Was ist der Sinn dieser Tortur?

Der nächste Morgen
Neuer Tag
Kaum ertragbar
Viel zu hart

Siehst du, kleines Sternenkind,
Dass die Zeit so schnell verrinnt
Sekunden, Stunden, nichts mehr wert
Nur warten, dass die Zeit vergeht
Dass man bald am Ende steht
Und die Antwort aufs Warum erfährt

© Norman Knaus

Anmerkung: Mein erster ernstgemeinter Gehversuch mit einem deutschen Text in "Gedichtform".
Jegliche Verwendung und Verfielfältigung nur mit Genehmigung des Autors gestattet !

All denen gewidmet, die viel zu früh schon gehen mussten ...


Beglaubigung/Zeitstempel

Jegliche Verwendung und Vervielfältigung des Textes ist ohne Genehmigung des Autors untersagt !
7.9.06 19:03


Himmelhochjauchzend zu Tode betrübt....

"Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin"... so tönte es noch vor und während dem Spiel aus der Menschenmasse vor der Leinwand. Dass man letztlich nur die Reise nach Stuttgart antritt, wollte jedoch noch niemand so recht glauben als in der 119. und 120. Minute der Doppelschlag durch Grosso und del Piero die deutsche Elf wieder auf die Erde beamte. Beide Bälle waren unhaltbar für Lehmann. Für einen kurzen Moment verflog auch die Euphorie, alle waren am Boden zerstört und wollten - nein - konnten nicht glauben, was da eben geschehen war. Der schon sicher geglaubte Weltmeistertitel... ein Traum, der soeben geplatzt war.
Es herrschte Enttäuschung.... Enttäuschung, die sich später zu Aggressionen entwickeln sollte. So wurden italienische Flaggen verbrannt und gar versucht, das Auto italienischer Fans, in dem sich gar kleine (!) Kinder befanden, zu demolieren. Als die Situation seitens der deutschen Fans schon fast eskaliert war, konnten jedoch einige der wenigen noch vernünftig gebliebenen Fans den Streit schlichten. Ein großes Lob an die italienischen Fans, die trotz der heftigen Provokation noch recht ruhig und fair agierten. An dieser Stelle war wirklich das Motto "Fans are Friends" oberstes Gebot. Leider ließen die deutschen Fans durch ihre maßlose Übertreibung das WM-Motto "Die Welt zu Gast bei Freunden" äußerst fragwürdig erscheinen.
Und auch, als man abends völlig fertig im ruhigeren Teil der Stadt am Straßenrand saß, reichten vorbeilaufende Italiener die Hände und spendeten ein wenig Trost, was wirklich extrem positiv zu werten ist.
Egal, wer nun Weltmeister wird. Ob Italien, Frankreich oder Portugal... man wird sich auf jeden Fall auf ein schönes und hoffentlich faires Feiern freuen können :-)
5.7.06 16:11


12.1, ich komme doch noch :P

Nun scheint das Schuljahr doch noch geschafft. Nach einem kleinen Physik-Referat, welches ich doch eher für missglückt hielt, schaffe ich es im Zeugnis dort nun auch auf 5 Punkte :-)
Wenn nun keine große Überraschung mehr kommt, müsste ich 2 Minderleistungen ausgleichen können... Somit ist die Versetzung in die 12. wohl doch wieder gerettet^^ Last Minute... wie einst in der 9. -g-
27.6.06 17:58


Pethose

Walking through an empty road
Recognized all love has gone
Feeling disturbed by every sound
All you´re doin´ is going around

Thinking of good days in past
Time went by much too fast
All these feelings slipped away
Broken heart doesn´t want to stay

All the stars are shining bright
You can run but you can´t hide
(You´re) casting shadows everywhere
Run or stay, they´ll find you there

So you´re crying all night and day
With more or less than pain
Shadows, they are always there
Life will catch you everywhere

All the stars are shining bright
You can run but you can´t hide
(You´re) casting shadows everywhere
Run or stay, they´ll find you there

(c) Norman Knaus

Beglaubigung/Zeitstempel

Jegliche Verwendung und Vervielfältigung des Textes ist ohne Genehmigung des Autors untersagt !
19.6.06 16:33


Farbe der Liebe

Sie sah ihm noch einige Sekunden nach, als er den Raum verließ. Es schien ihr unglaublich zu sein, denn damit hatte sie wahrlich nicht gerechnet. Er sagte, er habe sie gern. Schöne Worte, jedoch ernüchternd, wenn man den gesamten Verlauf der Konversation betrachten würde. Der ursprünglich blaue Himmel war nun von grauen, düsteren, bedrohlich wirkenden Wolken bedeckt. Sie fror. Auch die sonst so fröhlich singenden Vögel waren nicht mehr wahrnehmbar. Es war ihr immer noch nicht nachzuvollziehen, wie es so weit kommen konnte. Und es war doch alles so offensichtlich und schon in trockenen Tüchern. Trocken... draußen war es alles andere als trocken. Die Regentropfen krachten in vollster Brutalität auf die verdreckte, von Müll überwucherte, von Schlaglöchern übersäte Straße. Es wirkte alles so trist und machte einen Eindruck als ginge die Welt gleich unter. Den alten Mann, dessen eindeutiger Blick sie beinahe hätte erdrücken können, wollte sie nicht wahrnehmen. Er hat sie gern. Wie weh diese Worte ihr doch taten. Jemanden gern haben. Was ist das schon? Sein Verhalten, sein Lächeln, seine Blicke, alles schien so eindeutig. Sie wollte es immer noch nicht wahrhaben. Der Schlüssel passte. Niemand war zu Hause. In der Küche war das Essen schon vorbereitet., daneben das scharfe Küchenmesser. Das Essen schmeckte abscheulich. Zumindest schien es ihr so. Selbst das Schlucken fiel ihr schwer. Jeder Bissen nahm qualvolle Formen an. Sie ließ sich Badewasser ein. Es erschien ihr so kalt, jedoch wurde ihr immer wärmer, als sie sah, wie sich der körpereigene Saft mit dem kalten Wasser vermengte und eine wunderschöne Farbe annahm, die Farbe der Liebe...

(c) Norman Knaus (16.12.2005)

Beglaubigung/Zeitstempel

Jegliche Verwendung und Vervielfältigung des Textes ist ohne Genehmigung des Autors untersagt !
19.6.06 16:31


Subway to Sally am 16.04.2006 in Aschaffenburg

Ort: Aschaffenburg
Location: Colos-Saal

Einlass: 20.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr

Nach knapp 1 1/2 Stunden Zugfahrt in Aschaffenburg angekommen, machten wir uns erstmal auf die Suche nach dem Colos-Saal. Keiner von uns wusste, wie die Location aussieht und niemand von uns kannte sich wirklich in Aschaffenburg aus. So vertrauten wir einem recht undeutlich gedrucktem Stadtplan. Nach gut 45 Minuten Suche fanden wir es dann auch. Von außen sah das alles recht klein aus. Es machte mehr den Eindruck eines kleinen Restaurants, da man von außen nur Einblick in die "Jazz-Küche" hatte.

Nach einiger Zeit tummelten sich auch immer mehr Leute vor dem Colos-Saal. Von langen Mänteln bis hin zu Kilts war so ziemlich alles zu sehen, was das Schwarzvolk zu bieten hat. Der Konzertsaal öffnete gegen 19.40 Uhr schon die Tore und so war auf jeden Fall noch genug Zeit, sich in aller Ruhe am Merchandise-Stand umzuschauen und sich mit T-Shirts, CDs, Postern und allerlei anderer Dinge einzudecken. Das Bühnenbild war sehr schön gestaltet und bestand aus aus einigen mit Efeu bewachsenen Stühlen, die dank der Beleuchtung wunderschöne Farben annahmen. Niemand wusste recht was ihn erwartet, da Subway to Sally auf der NACKT-Tour erstmals akustisch auftraten. So wurde die Band, als sie pünktlich um 21.00 nach und nach die Bühne betrat und begann das Intro zu spielen mit tosendem Applaus begrüßt. Nach Eric Fishs obligatorischem "Hallo Freunde!" legten sie mit "Böses Erwachen" los. Unter dem Publikum waren so ziemlich alle Altersgruppen von 10 Jahren bis hin in die 50er vertreten, was durchaus für die Musik spricht. Man merkte schnell, dass "akustisch" nicht gleich bedeutet, dass es ruhig und langweilig wird. Die Fans schienen - zumindest in den vorderen Reihen - sehr textsicher zu sein. Die Stimmung war einfach klasse. Es wurde getanzt, gesungen, geklatscht und gefeiert. Auch zu Ostern gab es einige lustige Kommentare. So gilt Ostersonntag nun als "der Tag, an dem der Herr starb" (Zitat: Eric Fish). Auch das penetrante Fotografieren und Filmen einiger Leute wurde seitens Eric Fish kritisiert. So sprach der Herr: "Früher war es noch so, dass die Leute ihre Kamera ein paar Sekunden hochhielten, ihr Foto machten und sie dann wieder runternahmen. Heute sehe ich hier einige Cams, die ´ne halbe Stunde oben sind." Besonders interessant ist auch das "Fingerspiel" zu "Sieben" anzusehen, bei dem nicht wie gewohnt Daumen und Zeigefinger der übrigen Hand verwendet werden, sondern an Stelle des Daumens der kleine Finger Gebrauch findet. Nach einigen Liedern, unter jenen sich auch "Der Baum" und "Mephisto" befanden, folgte "Kleid aus Rosen". Wohl einer der bekanntesten Titel der Band, den wohl ausnahmslos jeder mitsingen konnte. Die akustische Darbietung unterschied sich jedoch nicht von der Akustik-Version, welche bereits auf "Herzblut" zu finden war. Nach "Kleid aus Rosen" folgten der "Abgesang" und das nächste Highlight "Unterm Galgen", welches - wie fast jedes Lied - auch mit einem starken Hauch von Humor und Selbstironie angekündigt wurde. Nach der Darbietung von "Die Braut", "Der Bräutigam" und "Carrickfergus" verließ die Band erstmals die Bühne. Nachdem ein paar vereinzelte "Zugabe"-Rufe ertönten begann die ganze Halle, "Julia und die Räuber" anzustimmen. So nahmen sich die Spielleute ein Herz und kehrten zurück. Nachdem im Publikum wieder Ruhe eingekehrt war, stimmten sie das Schlaflied, ein Lied, welches - wie Bodenski sagte - davon erzählt, "wie ein junger Herr auf eine sehr romantische Art und Weise versucht, ein Mädchen zum Geschlechtsverkehr zu überreden", an. Des Weiteren spielten sie im 1. Zugabenblock "Ohne Liebe", den passenden Gegensatz zum "Schlaflied". Dann verschwanden sie wieder und sangen, als sie die Bühne wieder betraten, gemeinsam mit dem Publikum "Julia und die Räuber". Im 3. Zugabenblock folgten "Lacrimae'74", "Feuerkind" - das Lied, auf das ich das ganze Konzert lang wartete - und das "Seemannslied". "Feuerkind" wurde sehr gefühlvoll gesungen und der Refrain sehr ruhig performt. Genauso, wie ich es immer mal hören wollte. Ein sehr schöner Special-Effect: Erics Hand fing plötzlich Feuer. Auch bei "Feuerkind" sang die gesamte Halle mit, was besonders gut bei Mr. Fish ankam und als sehr berührend beschrieben wurde. Zum letzten Titel des Abends wurde das Publikum aufgefordert, die Feuerzeuge in die Höhe zu halten. Ein sehr schöner Anblick, wenn man sich mal nach hinten umdrehte. Somit konnte ein hervorragender Abend schön ruhig ausklingen.

Die Songauswahl hätte man besser nicht treffen können. Ein hervorragender Mix aus tanzbaren und ruhigen Songs. Band und Publikum waren wirklich in Bestform. Die Luft im Colos-Saal war nicht gerade von bester Qualität, sodass sogar 2 Besucherinnen umkippten. Schlimm wird es wirklich, wenn man auch noch einen Kettenraucher neben sich stehen hat, womit ich mich mal für ein Rauchverbot auf öffentlichen Veranstaltungen aussprechen möchte. Ansonsten hätte man sich vielleicht einfach eine Flasche Wasser mitnehmen sollen. Letztendlich ging man jedoch mit einem guten Gefühl nach Hause. Subway to Sally... eine Band, die man live einfach nur empfehlen kann.

Weitere Zitate zum Schmunzeln:

1. Eric verlangte eine Stadt mit 3 Silben. Publikum: "ASCHEBESCH!"
2. Eric: "Ihr seid ja so aufmerksam, dass es schon weh tut."
3. Eric: "Ihr seid ja so.... hach."

© Norman Knaus


Setlist

Intro
Böses Erwachen
Das Rätsel 1
Minne
Der Baum
Horo
Der Hofnarr
Sieben
Element des Verbrechens
Kruzifix
Alle, psallite cum luya
Mephisto
Das Rätsel 2
Kleid aus Rosen
Abgesang
Unterm Galgen
Maria
Liebeszauber
Die Arche
Sag dem Teufel
Die Braut
Der Brätigam
Carickfergus
-----------------------------
Schlaflied
Ohne Liebe
-----------------------------
Julia und die Räuber
-----------------------------
Lacrimae'74
Feuerkind
Seemannslied
22.6.06 16:08


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