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Lyrik

Kind sein...

Einfach Kind sein
frei von Zwängen
Denn Kinder kann man
zu nichts drängen

Kinder weinen
Kinder schreien
Kinder dürfen
Menschen sein

Kinder sagen
was sie denken
und lassen sich
nicht einfach lenken

Kinder lachen
Kinder fühlen
Nicht abgestumpft
Und frei von Lügen

Kinder wissen
was sie wollen
und spielen keine
fremden Rollen

Einfach Kind sein
frei von Zwängen
Denn Kinder kann man
zu nichts drängen

© Norman Knaus

Jegliche Verwendung und Vervielfältigung des Textes ist ohne Genehmigung des Autors untersagt !
10.12.06 14:42


Nur die Seele

Viel Blut geflossen
alles rot
dennoch ist nur die Seele tot !

Schweigen - dann, wenn alle lachen
Lieben - dann, wenn alle hassen
Schreiben - dann, wenn alle lesen
Sterben - dann, wenn alle leben

Freuen über kleine Dinge
doch um den Hals die enge Schlinge
leben, feiern, hoffen, erben
schweigen, schreien, zittern, sterben

Viel Blut geflossen
alles rot
dennoch ist nur die Seele tot !

Sitzen im stillen Kämmerlein
trinken und betrunken sein
mitten in den Baum hinein
Verkehrsunfall trotz Führerschein

Viel Blut geflossen
alles rot
nun ist auch die Hülle tot !

(c) Norman Knaus

Jegliche Verwendung und Vervielfältigung des Textes ist ohne Genehmigung des Autors untersagt !
2.12.06 15:15


Weltreise

Little boy in Africa
You're not knowing why you are
Suffering nearly without clothes
And washing hairs in dirty holes

Businessman in Florida
You just think 'bout what you are
Ordering for your next meal
And 'bout having a big deal

People say: "It's a bad world
Full of hate and full of work"
Wasting money for new cars
Dreaming just of being stars
Standing on the Walk of Fame
Playing their egoistic game

Jobless girl in Germany
Sitting hopeless on your knees
Gave up fighting for your aims
Living just a life in chains

Businessman in Florida
You are driving your fat car
From the neighbour's house to yours
It's too far to walk, of course !

People say: "It's a bad world
Full of hate and full of work"
Wasting money for new cars
Dreaming just of being stars
Standing on the Walk of Fame
Playing their egoistic game

Little boy in Africa
The way to Mummy is too far
You are just starving to death
And nobody hears your last breath

(c) Norman Knaus

Anmerkung: Nein, ich bin nicht blöd... englischer Text mit deutschem Titel... ist schon irgendwie bewusst geschehen =)

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16.11.06 23:52


Seelenmord

Aufgewacht in jener Nacht
Das Kissen überm Kopf
Trümmer wurden aufgebaut
An deiner Tür hat es geklopft

Abschied nehmen ist nicht schwer
So hat er es gesagt
Und vermisst du ihn auch noch so sehr
So ist es doch egal

So viele Tränen sind geweint
Kleines Herz aus Stein
So verletzlich, zart und kreidebleich
Stark musst du nun sein
Versteh, sie woll'n dein Bestes nur
Man hat's nicht so gemeint
Kleines Kind, hör auf zu weinen
Das Leben ist halt hart

Tag und Nacht der Sehnsucht mehr
Es ist doch sonnenklar
Darüber kommst du auch hinweg
So hat man's dir gesagt

Alltagstrott, da musst du durch
Egal, wie's dir nun geht
Gefühle werden abgestellt
Die Seele zugenäht

So viele Tränen sind geweint
Kleines Herz aus Stein
So verletzlich, zart und kreidebleich
Stark musst du nun sein
Versteh, sie woll'n dein Bestes nur
Man hat's nicht so gemeint
Kleines Kind, hör auf zu weinen
Das Leben ist halt hart

(c) Norman Knaus

Anmerkung: Diesmal nichts Spontanes... eher ein geplanter Text. Vielleicht ist er's ja wirklich wert, ihn mal online zu stellen. Feedback wie immer erwünscht

Beglaubigung/Zeitstempel

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2.10.06 20:39


Sternenkind

Eine Nacht
Ein harter Schlag
Kaum ertragbar
Viel zu hart

Ungewollt
Das Ende kam
Viel zu früh
Und nie geahnt

Siehst du, kleines Sternenkind,
Dass die Zeit so schnell verrinnt
Sekunden, Stunden, nichts mehr wert
Nur warten, dass die Zeit vergeht
Dass man bald am Ende steht
Und die Antwort aufs Warum erfährt

Zuerst gelacht
Und dann geweint
Zuerst mit dir
Und dann allein

Erinnerungen
Zieh'n vorbei
Kindergarten
Führerschein

Siehst du, kleines Sternenkind,
Dass die Zeit so schnell verrinnt
Sekunden, Stunden, nichts mehr wert
Nur warten, dass die Zeit vergeht
Dass man bald am Ende steht
Und die Antwort aufs Warum erfährt

Wieso?
Weshalb?
Und warum nur?
Was ist der Sinn dieser Tortur?

Der nächste Morgen
Neuer Tag
Kaum ertragbar
Viel zu hart

Siehst du, kleines Sternenkind,
Dass die Zeit so schnell verrinnt
Sekunden, Stunden, nichts mehr wert
Nur warten, dass die Zeit vergeht
Dass man bald am Ende steht
Und die Antwort aufs Warum erfährt

© Norman Knaus

Anmerkung: Mein erster ernstgemeinter Gehversuch mit einem deutschen Text in "Gedichtform".
Jegliche Verwendung und Verfielfältigung nur mit Genehmigung des Autors gestattet !

All denen gewidmet, die viel zu früh schon gehen mussten ...


Beglaubigung/Zeitstempel

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7.9.06 19:03


Pethose

Walking through an empty road
Recognized all love has gone
Feeling disturbed by every sound
All you´re doin´ is going around

Thinking of good days in past
Time went by much too fast
All these feelings slipped away
Broken heart doesn´t want to stay

All the stars are shining bright
You can run but you can´t hide
(You´re) casting shadows everywhere
Run or stay, they´ll find you there

So you´re crying all night and day
With more or less than pain
Shadows, they are always there
Life will catch you everywhere

All the stars are shining bright
You can run but you can´t hide
(You´re) casting shadows everywhere
Run or stay, they´ll find you there

(c) Norman Knaus

Beglaubigung/Zeitstempel

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19.6.06 16:33


Farbe der Liebe

Sie sah ihm noch einige Sekunden nach, als er den Raum verließ. Es schien ihr unglaublich zu sein, denn damit hatte sie wahrlich nicht gerechnet. Er sagte, er habe sie gern. Schöne Worte, jedoch ernüchternd, wenn man den gesamten Verlauf der Konversation betrachten würde. Der ursprünglich blaue Himmel war nun von grauen, düsteren, bedrohlich wirkenden Wolken bedeckt. Sie fror. Auch die sonst so fröhlich singenden Vögel waren nicht mehr wahrnehmbar. Es war ihr immer noch nicht nachzuvollziehen, wie es so weit kommen konnte. Und es war doch alles so offensichtlich und schon in trockenen Tüchern. Trocken... draußen war es alles andere als trocken. Die Regentropfen krachten in vollster Brutalität auf die verdreckte, von Müll überwucherte, von Schlaglöchern übersäte Straße. Es wirkte alles so trist und machte einen Eindruck als ginge die Welt gleich unter. Den alten Mann, dessen eindeutiger Blick sie beinahe hätte erdrücken können, wollte sie nicht wahrnehmen. Er hat sie gern. Wie weh diese Worte ihr doch taten. Jemanden gern haben. Was ist das schon? Sein Verhalten, sein Lächeln, seine Blicke, alles schien so eindeutig. Sie wollte es immer noch nicht wahrhaben. Der Schlüssel passte. Niemand war zu Hause. In der Küche war das Essen schon vorbereitet., daneben das scharfe Küchenmesser. Das Essen schmeckte abscheulich. Zumindest schien es ihr so. Selbst das Schlucken fiel ihr schwer. Jeder Bissen nahm qualvolle Formen an. Sie ließ sich Badewasser ein. Es erschien ihr so kalt, jedoch wurde ihr immer wärmer, als sie sah, wie sich der körpereigene Saft mit dem kalten Wasser vermengte und eine wunderschöne Farbe annahm, die Farbe der Liebe...

(c) Norman Knaus (16.12.2005)

Beglaubigung/Zeitstempel

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19.6.06 16:31





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